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PDFs der letzten Papierausgaben jetzt im Archiv. Heute......vor 39 Jahren -- 21.11.1970: "Generaldebatte" und Spaltung der Heidelberger Linken in der Aula des Studentenwohnheims am Klausenpfad. Die "B-Fraktion" gruppiert sich um das Nachfolgeorgan der theoretischen Zeitschrift des SDS Rotes Forum und nennt sich Gruppe Neues Rotes Forum (NRF) TermineSa, 21.11. 14:00, Uhrzeit vorläufig, Stuttgart: landesweite Demo für bessere Bildung Mo, 23.11. 18:00, Uniplatz: Montagsdemo 18:00, Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Überle-Straße 3-5: Bündnistreffen Bildungsstreikbündnis Rhein-Neckar; während der Besetzung von Freiraum 14 ebendort in der Neuen Uni [Mehr] 22:30, SWR-Fernsehen: Schülerstress, Studentenfrust - Wer ist schuld an der Bildungsmisere? [Mehr] Di, 24.11. 18:30, Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66: Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken 20:00, Neue Uni, Uniplatz, Hörsaal 4: Klimavernetzungstreffen HD zum Klimagipfel in Kopenhaben [Mehr] 21:00, Zieglers: Party der FS Jura Mi, 25.11. 17:05, SWR2 (UKW 88.8): SWR II Forum: Alles auf Anfang? Was bringt der Protest der Studierenden [Mehr] 18:15, Grabengasse 3-5, EG: Gibt es eine mittellateinische Methode? (mit Lichtbildern); Vortrag von Prof. em. Dr. Dr. h.c. Walter Berschin Do, 26.11. 18:00, Neue Uni, ehemaliger Senatssaal: Ulf Banscherus (Dresden) Vorstellung der Studie "Anspruch und Wirklichkeit des Bologna-Prozesses" [Mehr] 22:00, Halle03: Party Party Party Sa, 28.11. 16:05, SWR2 (UKW 88.8): Jules Verne: Eine Insel will ich haben Kinderhörspiel von Fritz Rudolf Fries [Mehr] Di, 1.12. Mi, 2.12. 18:00, Senatssaal der Alten Universität: Treffen der AGSM [Mehr] Ausstellungen und Seminare 27.11.2009-29.11.2009, Hannover: 10 Jahre ABS - Wie geht es weiter? [Mehr] Alle Termine... | Olaf Henkel ist Boss der Leibniz-Gesellschaft (29.03.2001)Was braucht mensch, um als Wissenschaftsorganisation im "nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen zu können"? Erfahrung im Umgang mit Politik und Medien, behauptet jedenfalls die Organisation der ehemaligen Blaue-Liste-Institute, die Leibniz-Gesellschaft (WGL) in einer Pressemitteilung, in der sie versucht, die doch eher eigenartige Wahl ihres neuen Präsidenten zu rechtfertigen. Ausgerechnet den ehemaligen Obergrobian des Bundes der deutschen Industrie, Olaf Henkel, haben die Direktoren der rund 75 Mitgliedsinstitute zu ihrem Chef erkoren. Wissenschaft kann also offenbar jedeR, denn alles, was Henkel im akademischen Bereich vorzuweisen hat, ist ein Soziologiestudium -- danach musste Geld verdient werden, und zwar viel davon, und wieder danach musste anderen Leuten klargemacht werden, dass ordentlich viel Konkurrenz und Leistungsdruck das allgemeine Glücksniveau deutlich erhöht. Wir haben hier natürlich ein paar Posten als Frühstücksdirektor bei MPG und Stifterverband unterschlagen, doch viel kann Henkel dabei auch nicht gelernt haben: Er wolle für mehr Konkurrenz und Kooperation unter den Instituten sorgen, definierte er zum Amtsantritt sein Programm. Nicht nur, dass Kleingeister da einen Widerspruch sehen könnten, als große Leitline des Handelns wirken die alten Sprüche aus dem Industrieverband doch etwas arg dünn. Ein trojanisches Pferd der Industrie sei er aber nicht, so Henkel. Dem muss mensch zustimmen: Die Griechen haben auf ihre Konstruktion nicht in leuchtenden Lettern "Wir hassen euch und wollen euch kaputtmachen" geschrieben, und die Trojaner hätten ein so deutlich gekennzeichnetes Gefährt auch kaum in ihre Stadt gezogen. Die Zeiten ändern sich eben. |
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