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UNiMUT 76 vom 24.11.93

Inhalt

Editorial

Sicherlich. Raban von der Malsburg ist nicht das Böse in Person. Aber, ist das ein Grund ihn im UNiMUT zu Wort kommen zu lassen? Wir denken nein. Ganz bestimmt gehört er auch nicht zu den Besuchern des Hochschultages auf der PH am Mittwoch, den 24.11. den wir Euch hiermit nochmals wärmstens empfehlen wollen; ebenso wie sich Herr Trotha einmal nach preiswerten Flügen in Richtung Südamerika umschauen sollte. Da ist gerade Sommer. Womit wir beim Thema wären. Wo sind die Lügner und Panikmacher, die das ganze Jahr wegen des Treibhauseffektes herumheulen. Sie sollen mal mit dem Fahrrad von Rohrbach ins Neuenheimer Feld radeln und sich die übelsten Erfrierungen einfangen, diese Strolche. Sowieso Fahrrad. Da sind doch neulich tatsächlich ein paar von diesen reaktionären Fortschrittsverteuflern durch die herbstlichen Strassen dieser schönen Stadt gerast, um für noch mehr Fahrradwege zu demonstrieren. Ich sehe schon die Räume der Unfallchirurgie überqüllen, weil ahnungslose Passanten auf dem Weg zum hart erarbeiteten Automobil von diesen rücksichts- und lautlosen Quasitieffliegern von hinten über den Haufen gefahren werden. Dabei gibt es im Krankenhaus noch nicht einmal gerecht gehandelten Kaffee. Man stelle sich vor; tausende von Radfahreropfern beuten unwissend die Plantagenarbeiter von Kenia und Guatemala aus, worauf diese gezwungen sind, noch die letzten ihrer Wälder abzuholzen, um sich damit das Wasser ihrer versiegenden Qüllen abzukochen. Ist das Umweltschutz?

Isser endlich fertig? Labert rum, während WIR uns mit dem Computerlayout rumschlagen müssen. Ja, ihr habt richtig gehört: Nachdem so viele von Euch in letzter Zeit über unser chaotisches Layout gemotzt haben (Ihr habt ja Recht, wir sind ganz zerknirscht),haben wir uns letzte Woche extra zur Krisensitzung getroffen und einen Coputerfachmann zu Rate gezogen, um in Zukunft für EUCH bessere Arbeit zu leisten, hoho. So starten wir hier und heute in eine ganz neue UNiMUT - Ära mit superneu überarbeitetem Konzept !!! Wir werden in Zukunft wohl auch mehr auf formale Kriterien bei Euren Artikeln achten müssen (Bitte informiert Euch bei der Redaktion darüber). Zu einer anständigen Krisensitzung gehört natürlich auch eine Selbstverständnisdiskussion und eine Grundsatzdebatte....Ein Verlaufsprotokoll wollen wir Euch ersparen, darum nur in aller Kürze die wichtigsten Ergebnisse:

Nachdem UNiMUT in letzter Zeit zunehmend ins Kreuzfeuer einerseits berechtigter , andererseits oft verständnislos vorgebrachter Kritik geraten ist, hat sich die Redaktion (z.Z. Christiane, Andreas und Bianca) am 18.11.1993 zu einer Krisensitzung getroffen, um sich insbesondere über ihr Selbstverständnis klar zu werden und Verbesserungsmöglichkeiten auszuarbeiten.Das Treffen war ausserordentlich produktiv, - dickes Eigenlob! (Motivation tut grade not...)

Selbstverständnis

Die UNiMUT-Redaktion ist kein Dienstleistungsbetrieb der FSK. Das heisst:

  • Wir fühlen uns der FSK insofern verbunden, dass wir ihre Inhalte thematisieren und ihre Arbeit unterstützen. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir in jedem Fall auch ihren Standpunkt vertreten müssen. Gegebenenfalls werden wir uns auch kritisch zu distanzieren wissen. Einen bestimmten Freiraum für eigene inhaltliche Arbeit behalten wir uns vor.
  • Wir möchten nicht als Machtkampfarena verschiedener Referate benutzt werden. Es wird versucht, allen Referaten gerecht zu werden, indem wir ihnen den Raum einräumen, der unseres Erachtens angemessen ist, wobei wir uns gegebenenfalls erlauben, Kürzungen vorzunehmen. Wer sich benachteiligt fühlt, kann sich gerne an die Redaktion wenden. Mit persönlichen Auseinandersetungen in der FSK möchten wir jedoch nichts zu tun haben.
  • Inhaltliche Kritik am Unimut ist in jedem Fall an die Redaktion zu adressieren und hat in der FSK nichts zu suchen. Auch Gruppierungen von ausserhalb sollten FSK und UNiMUT nicht in einen Topf werfen: Wer uns der "Zensur" bezichtigt, möchte bitte zu uns kommen und sich persönlich mit uns auseinandersetzen, damit etwaige Unstimmigkeiten aus dem Weg geräumt werden können und wir die Möglichkeit haben, unseren Standpunkt verständlich zu machen.

Redaktionsschluss: Sonntag des jeweiligen Wochenendes, 19.00 Uhr
Redaktionssitzungen: alle zwei Wochen jeweils Sonntag, 19.00 Uhr bis 0.00 Uhr ?!?
und Montag, 20.00 Uhr bis 0.00 Uhr ?!?
wo? Lauerstrasse 1
Tel. 06221/542456-7

Und die einen stehn im Dunkeln und die andern stehn im Licht, doch man sieht nur die im Hellen, die im Dunkeln sieht man nicht.


FRAUEN!!!!! - HILFE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wir, das sind die Frauen vom Autonomen Frauen- und Lesbenreferat (AFLR), existieren immer noch. Das heisst nicht, dass wir alles für Frauen an der Uni machen, sondern dass wir das machen, wozu wir Kapazitäten haben. Da wir mittlerweile auf ganze drei Mitglieder zusammengeschrumpft sind (aus "berufsbedingten" Gründen, nicht weil die Motivation fehlte), bräuchten wir also dringendst Unterstützung, weil zu dritt nun mal keine Unipolitik machbar ist. Für dieses Semester haben wir daher auch bisher nur eine Unifrauenlesbenfete geplant, werden einige Frauenprojekte unterstützen und an der Ausarbeitung einer neuen Frauen-Uni- Info-Zeitung arbeiten (ein Erst-Info fürs SS 1994?). Wenn Ihr Lust habt, bei uns mitzumachen (je mehr kommen, desto effektiver können wir arbeiten), meldet Euch im Kastra (Lauerstrasse 1). Wir hoffen und freuen uns auf Euch!

Alexandra, Birgit, Anne


Kommunalpolitik

Umfrage zur Studi-Liste! Vielen von Euch dürfte nun bekannt sein, dass wir, StudentInnen verschiedenster Fakultäten, mit einer Studi-Liste zur Kommunalwahl nächstes Jahr antreten wollen. Um den Erfolg einer solchen Liste abzuschätzen, wollen wir 2-3 Tage lang - zunächst mal unter Euch Studis - eine Umfrage starten. Wir wollen dadurch nicht nur erfahren mit wievielen Stimmen wir - jetzt besonders von Euch - rechnen können, sondern hoffen auch gleichzeitig die Stimmenverteilung der anderen Parteien einschätzen zu können. Dies ist deshalb wichtig, weil die sogenannte Linke oder das Rot- Grüne-"Bündnis" im Gemeinderat zusammen mit jeweils einer Stimme von Liberaldemokraten und OB Weber über eine denkbar knappe Mehrheit von einem Sitz verfügt. Schon immer - siehe Wagenburg - scheren rechtslastige SPD- lerInnen aus diesem lockeren Zusammenhalt aus. Bei vielen Entscheidungen ist der Fraktionszwang aber wohl doch noch stärker als das Begehren nach rechtsreaktionärer Sympathie aus den Reihen der CDU und der FWV. Damit diese "linke Koalition", trotz aller Umfallerscheinungen einiger weniger, weitere 5 Jahre nach der Wahl am 12. Juni 1994 bleibt, und damit eine gewisse Kontinuität in der Wohnungs,- Verkehrs,- und Energiepolitik sowie eine Chance für alle freien Gruppen und Initiativen, die in den letzten 5 Jahren wieder in Heidelberg mitmischen durften, zu gewährleisten, müssen wir von der Studi-Liste jedoch folgende Überlegungen anstellen: Es besteht die Gefahr trotz optimaler Anstrengung im Wahlkampf, die hohe Zahl der bisherigen studentischen NichtwählerInnen nicht zur Wahl bewegen zu können und darüberhinaus die studentischen WählerInnen nicht genügend zu überzeugen, uns zu wählen. Dadurch würde es mit der Aufstellung einer eigenen Studi-Liste dazu führen, dass - auch durch die nun grössere Parteizersplitterung im linken Bereich - mehrere Parteien je knapp an einem Sitz vorbeischrammen und dann die sehr knappe linke Mehrheit kippen könnte. Letztendlich dient diese Umfrage dem Ziel festzustellen, ob wir als eigene Liste antreten oder eine gemeinsame Liste mit der GAL aufstellen.


Weg mit der Wagenburg!

Es ist soweit. Alle, die die ernsthafte Bedrohung unserer Gesellschaft durch die zu Wohnungen umgebauten Bauwagen und die bunten Haare der in ihnen lebenden Kreaturen schon immer als solche erkannt haben, können sich nun wieder beruhigt im Fernsehsessel zurücklehnen: Am 11.11.1993 hat der immer ums Wohl seiner Bürgerinnen und Bürger besorgte Gemeinderat nun endgültig die Räumung der Wagenburg im Neuenheimer Feld beschlossen. Das Ganze soll möglichst schnell, am besten noch vor Weihnachten stattfinden, damit in Heidelberg grade zu den Festtagen wieder ein sauberes Stadtbild hergestellt ist. Na denn: Frohe Weihnachten, Herr Raban von der Malsburg!

Dazu meint der Antifa-AK: Pünktlich am 11.11. haben es die Narren von der CDU, angeführt vom Hetzer Raban von der Malsburg, der übrigens Leiter der zentralen Studierendenberatung (ZSB) ist, endlich geschafft, die Umsiedelung der Wagenburg nach Rohrbach zu verhindern. Das Abstimmungsergebnis kam, in trauter Eintracht von CDU, Republikaner, FDP, FWV und Teilen der Spd zustande. Mit einer Gegenstimme und der glorreichen Abwesenheit von 2 SPD StadträtInnen fiel ein Teil der SPD-Fraktion der Oberbürgermeisterin Beate Weber in den Rücken. Sie muss nun entgegen ihrem Willen die Wagenburg Hoppetosse, die schon seit zweieinhalb Jahren existiert, räumen lassen. Dies soll noch vor Weihnachten geschehen, so dass die Bewohner der Wagenburg noch vor Weihnachten obdachlos werden. Den Bewohnerinnen und Kindern soll immerhin städtischer Wohnraum zur Verfügung gestellt werden, wozu die Stadt sowieso verpflichtet ist. Das passt wieder ins Bild rechtsreaktionärer Vorstellungen: Frauen und Kinder - hilfos und beschützenswert, Männer - "hart wie Kruppstahl..." Oder soll denn schon wieder ein Grundgesetzartikel ausser Kraft gesetzt werden (Art. 3 Abs. 2: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt.")?

Nicht nur den BewohnerInnen der Wagenburg wird ihre Lebensgrundlage entzogen, gleichzeitig verliert auch Heidelberg eine alternative Wohn- und Lebensform, die in Anbetracht zunehmender Wohnungsnot, Armut und Obdachlosigkeit immerhin ein Weg in die richtige Richtung ist. Die Räumung der Wagenburg ist ausserdem die Aufkündigung des von Beate Weber eingeführten Konsenses, Minderheiten zu akzeptieren. Heute die Wagenburg! Und morgen?? Besagter Konsens ist nun an den deutschen Tugenden Zucht und Ordnung gescheitert. In Zukunft können wieder alle reaktionären SpiesserInnen in Ruhe über deutsche Felder flanieren. Es bleibt noch die Frage offen: Was macht Raban von der Malsburg nach seinem Triumph? Malsburg, der mit weinem cholerischen und kindischen Auf- und auch Abtreten im Stadtrat selbigen auf das intellektülle Niveau einer Krabbelgruppe gebracht hat, muss sich jetzt ein neues Feindbild erarbeiten. Vielleicht hetzt er in Zukunft verstärkt in CDU-Manier gegen AsylbewerberInnen für ein ausländerInnenfreies Heidelberg oder gegen Obdachlose?

Bezugnehmend auf die im nächsten Juni stattfindenden Kommunalwahlen wollen wir noch die StadträtInnen nennen, die mit ihrem Abstimmungsverhalten zu diesem ERgebnis beigetragen haben. Aus Platzgründen verzichten wir auf die namentliche Nennung der Mitglieder der schwarz-braunen Koalition. Zu nennen sind dann noch: Gegenstimme: Johann Retzbach (SPD) und Helga Bräutigam (FDP). Enthaltungen: Annette Trabold (FDP) und Christiane Schmidt-Sielaff (SPD). Abwesende: Werner Brants und Reiner Nimis (beide SPD).

Wir fordern alle Studierenden auf, sich mit der Wagenburg zu solidarisieren, und selbige am Tag X, dem Tag der Räumung, zu unterstützen. Es sei jetzt schon darauf hingewiesen, dass voraussichtlich am 11.12. eine Demo für den Erhalt der Wagenburg stattfinden soll. Ausserdem könnt Ihr dem Leiter der zentralen Studienberatung (ZSB, Telefon: 542451) einmal mitteilen, was Ihr von seinem Verhalten haltet. Weiterhin fordern wir:

  • Keine Räumung der Wagenburg, und schon gar nicht im Winter
  • Sofortiges Zurverfügungstellen eines alternativen Standortes
  • Toleranz statt Vernichtung von Menschen und Lebensraum
  • Schluss mit der Medienhetze von RNZ

Wagenburg bleibt!!!! Sonst...gibts nichts zu Weihnachten!


Projektbeschreibung der Kampagne: Busse für Cuba

Wir möchten Euch das Solidaritätsprojekt "Busse für Cuba" zur Unterstützung des Transportwesens näher vorstellen. Wie Ihr alle wisst, hat Cuba durch die Blockade der USA massive ökonomische Probleme. Diese werden durch Länder, die ganz oder teilweise die Blockade unterstützen, weiter verschärft. Die BRD hält an der COCOM Liste genauso fest, wie sie die Einhaltung der Verträge der ehemaligen DDR missachtet. Ein besonderer Nerv für das cubanische Volk ist der Personentransport. Der Busverkehr ist auf ein Viertel des Verkehrs von 1980 gesunken. Man kann sich leicht vorstellen, was das im Alltag bedeutet. Kein sicherer Feierabend, stundenlanges Warten auf überfüllte Busse, Gereiztheit und Ellenbogenpolitik beim Platzergattern. Und so ganz nebenbei zwischen 5 und zehn tote Jugendliche wöchentlich, die sich aussen an den Bussen nicht richtig festgehalten haben.

Deswegen soll gezielt für eine Region das Transportproblem des Nahverkehrs gelöst werden. Santiago de Cuba brauch 100 bis 120 Busse, um den Personennahverkehr wieder auf einen für die Menschen dort erträglichen Stand zu erweitern. Am Sprit soll es nicht liegen. Das Verkehrsministerium hat ein besonderes Kontingent an Diesel für den Personennahverkehr zur Verfügung gestellt. Das Problem sind die fehlenden Ersatzteile und der hohe Verschleiss bei den Transportmitteln. Eine einmalige und auch nur vorrübergehende Lösung bietet sich jetzt in Deutschland an. Die Busbetriebe der ehemaligen DDR müssen die Ikarus-Busse entsorgen, denn im Zuge des "Aufbauprogramms Ost" werden Mercedes und MAN-Busse die Linien fahren.

Die Ikarus sind nach cubanischer Ansicht in technisch einwandfreiem Zustand. Sie waren im Alltagsbetrieb nicht hoch beslastet und sind durch die TÜV-Vorschriften verkehrstauglich gehalten. Da die Busbetriebe die Busse abstossen müssen, lässt sich ein günstiger Preis aushandeln. Wie läuft der Transport nach Cuba? Cuba hat eine Schiffslinie nach Bremerhafen eingerichtet. Ein Schiff läuft alle 45 Tage ein und nimmt die Waren, die für Cuba bestimmt sind, mit. Lagerprobleme gibt es keine, da der Hafen dem Vertreter des cubanischen Transportministeriums 30 Tage Lagerfreiheit zugesichert hat. Wir müssen also die Busse nur bis dorthin überführen. Rote Kennzeichen und Führerschein Klasse 2 genügen. Noch gibt es Ikarus im Angebot. Aber Privatunternehmer aus Osteuropa, russische Offiziere, die einen Umzugswagen brauchen, und Einzelpersonen aus dem Osten, die die Busse als Wohnungen nutzen wollen oder müssen, sind eine harte Konkurrenz. Alle, die die Lebenssituation der Menschen in Cuba erleichtern wollen, sind hier gefragt. Handeln wir schnell und bringen wir das Geld auf.

Für weitere Fragen steht die Koordinationsstelle des cubanischen Verkehrsministeriums zur Verfügung. Am Dienstag, den 30. 11. 1993, wird ab 20.00 Uhr im Rahmen des Info Cafes im AZ - Alte Bergheimerstr. 7a - vom Infoladen Moskito dieses Projekt näher vorgestellt und anhand einiger Dias über die aktülle Situation in Cuba berichtet. Die Überschüsse aus der Volxküche werden dem Projekt "Busse für Cuba" zur Verfügung gestellt. Kontakt: Dipl. Ing. Jose L. Ameneiro c/o Republica de Cuba; Ministerio de Transporte; Kuckhoffstr. 69; 13156 Berlin; Tel.: 030/4827372; FAX: 030/4825022 oder: Cuba Solidarität Heidelberg, c/o Joachim Guillard, Mannheimerstr. 15


fzs

Mehr als drei Jahre nach dem Zusammenbruch der vds gibt es wieder einen für alle Hochschularten offenen Dachverband der StudentInnenschaften in Deutschland. Am letzten Wochenende gründeten 22 Gründungsmitglieder den "freien zusammenschluss studentInnenschaften" (fzs). Mit dem Beitritt weiterer StudentInnenschaften kann gerechnet werden. Als seien dringendste Aufgabe sieht es der fzs an, in der aktüllen Diskussion um die Reform der Hochschulen studentische Vorstellungen stärker als bisher in die öffentliche Diskussion einzubringen. Bereits auf der Gründungsversammlung wurden Arbeitskreise zu Internationalismus, zu feministischer Politik und zu den Fachhochschulen eingerichtet. In der umstrittensten Frage bei der Beratung der Satzung, dem Stimmenverhältnis zwischen grossen und kleinen Hochschulen in der Mitgliederversammlung, einigten sich die anwesenden StudentInnenschaften endgültig darauf, dass jedes Mitglied unabhängig von seier Grösse eine Stimme bekommt. Sie Organe des Dachverbands sind die Mitgliederversammlung (MV), der Ausschuss der StudentInnenschaften (AS) und der Vorstand. Eine der Aufgaben des Vorstands und des AS wird die Vertretung der Posititionen des fzs in der Öffentlichkeit sein. Die FSK der Uni Heidelberg ist Gründungsmitglied und Mitglied des AS. Weitere Informationen über des fzs erhaltet ihr beim Referat für Hochschulpolitische Koordination (HoPoKo-Referat) oder beim AK Hochschulreform. HoPoKO-Referat: Bürodienst im ZFB, Lauerstr.1, donnerstags von 10.00-13.00; AK Hochschulreform: Treffen im ZFB donnerstags ab 20.00; Telefon: 54 24 56


Aktionswoche

Die für kommenden Donnerstag, 25.Nov. auf Antrag der CDU statt findende aktuelle Debatte im Landtag zum Thema "Studienzeitverkürzung und Sanktionen im Falle der Überschreitung der Regelstudienzeit" zeigt worum es den "Bildungs"technokratInnen geht: die Outputzahlen sollen erhöht, das Arsenal von Sanktionen erweitert und effektiviert werden. Unter dem Motto "Aufstehen statt Aussitzen" findet vom 6.- 12.Dezember eine bundesweite Aktionswoche gegen solche Ansätze und für eine demokratische Hochschule statt. Insbesondere soll darauf hingewiesen werden, dass derzeit keine ernstzunehmende Hochschulpolitik stattfindet. Vielmehr werden Feindbilder von faulen, arbeitsscheuen, gammelnden Bummel- und Langzeitstudenten aufgebaut, gegen die dann zu Felde gezogen wird. Inhaltliche Auseinandersetzung um Studieninhalte und Lehrformen sucht man vergebens. Stattdessen werden bundesweit per Erlass oder Verordnung verbindliche Eckwerte für Studienordnungen verfügt (z.B. Höhe der Semesterwochenstunden, Länge der Abschlussarbeit (inklusive Zeilenabstand etc.!), Zahl der Scheine,...). Auf Dauer sollen diese Bestimmungen in die Hochschulgesetze aufgenommen werden. Dass 2 Stunden Lösungen eindampfen im Praktikum nicht gleich 2 Stunden in einem Hauptseminar mit Vor- und Nachbereitung sind, ist den BüroktatInnen nicht klar. Wenn sie gut gelaunt sind lassen sie dafür allenfalls Umrechnungsfaktoren zu, Hauptsache es kommt 160 raus. Mit solchen Zahlenspielen wird von Problemen wie schlechter Betreuung, Unübersichtlichkeit, Überschneidungen und Wartezeiten auf Veranstaltungen und Prüfungen abgelenkt. Zudem werden derartige Regelungen in der Regel auf Kosten der Studierenden umgangen: wenn nur noch drei Vorlesungen erlaubt sind, werden halt vier oder fünf zu dreien komprimiert... Die soziale Lage Studierenden und der wachsende Arbeitslosenmarkt als Gründe für Langzeit- oder Teilzeitstudium werden gar nicht erst berücksichtigt. Auch in Heidelberg soll es Veranstaltungen geben. Einige Fachschaften werden fachbezogene Aktionen durchführen, der AK Hochschulreform und das HoPoKo-Referat planen diverse uniweite Aktionen. Genaueres wird diesen Donnerstag im AK Hochschulreform geplant werden. Alle anderen interessierten Einzelpersonen und Gruppen sind zu den Treffen eingeladen. HoPoKO-Referat: Bürodienst im ZFB, Lauerstr.1, donnerstags von 10.00-13.00; AK Hochschulreform: Treffen im ZFB donnerstags ab 20.00; Telefon: 54 24 56

Kirsten


Schmarotzer

Die Sache ist bekannt: geht man einmal in der Woche zum "Studentenpreis" ins Schwimmbad spart man - aber geht man zehn oder gar dreißigmal spart man ja Unmengen, alleine dadurch dass man studiert. Das schmackhafte Mensässen quasi zum Nulltarif, die ermässigten Telefongebühren und Versicherungen, die verbilligten Zeitungsabos, die Liste liesse sich fortführen... Und wenn das faule Pack dreimal im Monat zum Studententarif nach Miami fliegt, kann es von dem, was es da spart, gleich zum vierten mal nach Miami. Wissenschaftlich und quantitativ fundiert wird dies jetzt durch eine Mannheimer Studie, die zu Einsparungen in Höhe von 1268,- pro Semster kommt.

Zwar warnen die Autoren davor, dies zur Grundlage der Berechnung von Studiengebühren zu machen, zwar sagen sie, dass die geldwerten Vorteile nicht der einzige Grund seien, ja sie bewerten das Verhalten sogar als "ökonomisch vernünftig" - und das schafft die Treuhand sicher nicht - aber es wird nicht helfen: die entsprechenden Hochschul"politikerInnen" haben damit endlich wieder einen Grund mehr, die Studierenden an den Pranger zu stellen.

Wissenschaftsminister von Trotha jedenfalls führte unlängst bei einem Gespräch der Landesastenkonferenz (LAK) ebenjene Studie im Zusammenhang mit Studiengebühren für Langzeitstudierende, verzeihung Langzeitschmarotzende, an. Auch Rektor Ulmer wird für die Studie dankbar sein, kann er doch jetzt seine 1000,- gut auf 1268,- erhöhen. Schade nur, dass beispielsweise die Krankenversicherung ab dem 25. Lebensjahr keinen Studi-Tarif mehr gewähren... Schade auch, dass die Gewinne nicht bar ausgezahlt werden; bei dem Betrag, der den meisten Studierenden durchschnittlich im Monat zur Verfügung steht...

Kirsten


An Studierende aller Fakultäten

Die Universität Heidelberg wurde in diesem Jahr als deutsche Vertreterin zu einer Konferenz europäischer Studenten in Oxford eingeladen. Die Tagung wird fünf Tage dauern und im Jesus College, Oxford stattfinden. Andere teilnehmende Universitäten sind unter anderem: Oxford University, Stockholm University, Leuven, Science Po, Paris, Amsterdam, LSE etc.

The Fountainbleau Foundation invites you to apply for participation in the EUROPE 2020 Student Conference Oxford University.

Students from a number of European Universities are invited to apply for places at EUROPE 2020, the first conference of its kind, to be held at Oxford University from the 19th to 25th March 1994. This programme will combine lectures by academics, politicians, industrialists and other experts with group discussion of the issüs involved. The conference will cover three broad themes:

The Political Structure of Europe in the 21st Century The Economic Shape of the Future Europe The Cultural and Ethical Implications of European Union

Each of these will be divided into several specific subthemes. The aim of the project is to heighten student awareness of different approaches to these issüs and to accustom them to working with people of other nationalities. At the end of the conference scholarships will be awarded.

Fragen bitte an ElPar.a Heidelberg richten. Tel: 06221/160003 Endtermin für Bewerbungen ist der 5. Dezember.


Aktion Unverpackt

Am 15.10.93 startete der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) unterstützt von der Stadt Heidelberg eine Aktion gegen überflüssige Verpackungen. Ca. 50 Heidelberger Geschäfte werden in den nächsten Wochen mit Hilfe eines Kriterienkataloges unter die Lupe genommen. Untersucht werden, wie viele Produkte im Loseverkauf oder in Mehrwegverpackungen angeboten werden, ob das Personal in umweltfreundlicher Kundenberatung geschult wird und um wieviel teurer Mehrwegsysteme im Vergleich zu Einwegsystemen sind. Am Ende werden die Geschäfte, die den Anforderungen entsprechen mit dem Frosch ausgezeichnet und dürfen damit werben. Ziel der Aktion ist es, mehr Geschäfte dazu zu bringen, Produkte verpackungsarm oder -frei anzubieten und dadurch auch den Weg zum nächsten umweltverträglichen Laden zu verkürzen, denn Getränkekisten sind bekanntlich schwer. Auch ihr könnt durch eure Kaufentscheidung dazu beitragen und beispielsweise gezielt nach unverpacktem Gemüse fragen oder euch den Käse in die mitgebrachte Dose einpacken lassen. Dadurch liesse sich dann auch der Heidelberger Müllberg mit 30.024 Tonnen pro Jahr (229 kg pro Kopf) verkleinern und, da Heidelberg keine Deponiefläche hat, würden die Schlote der Müllverbrennungsanlagen in Wieblingen und Mannheim weniger qualmen. Vielleicht wäre es auch das Ende der energiefressenden Getränkedose (1 Aludose = 2 Dosen mit Heizöl). Die Aktion, die erste in dieser Grössenordung, soll jährlich wiederholt werden und nicht mehr wie in diesem Jahr nur auf Lebensmittel beschränkt.

Verpackungspreis für 1l Volumen

Mehrwegglas (15 Umläufe) 23.5 Pf
Einwegglas 37.9 Pf
Getränkekarton 24.0Pf
2x0.5l Aludosen 38.5Pf

Die Kosten für Rücknahme, Reinigung, Transport sind enthalten.

Müllvermeidung ist nicht nur ressourcenschonend sondern auch kostengünstigst. Und dies ist auch die bessere Methode zur Beseitigung des Müllnotstands als der "Grüne Punkt". Denn für Aluminium- und Weissblechverpackungen gibt es noch immer kein sinnvolles Recycling.

Heinz


Gute Zahlen trotz widriger Umstände

Die ersten Ergebnisse der "Kaffee-Testphase" in der Triplex

Am Wochenende konnten die Zahlen für die ersten beiden Wochen (2.-15.11.93) des z.Zt. in der Triplex laufenden Tests ausgewertet werden. Die gute Nachricht zürst: Zu den Zeiten mit den gerechtesten Vergleichsbedingungen wurden 72% der Kaffees als Mexico-Kaffee registriert, nur 28% als "normaler" Kaffee. Dies war in der Zeit von 11-14 Uhr vom 10-15.11.93 der Fall.

Damit kommen wir auch schon zu den Bedingungen, die ein unreflektiertes, summarisches "Gesamtergebnis" wesentlich verzerren. Als erstes ist wichtig, dass an diesen Tagen die NichtraucherInnen-Cafete in der Triplex geschlossen war, dass also die Leute, die eh schon immer Mexico-Kaffee trinken, bei dem Versuch voll mitgezählt werden und nicht "aus Versehen" unter den Tisch fallen. Als zweites ist wichtig, dass in der Zeit von 11-14 Uhr beide Kassen auf sind und nicht ein automatischer Drift nach rechts (zum "normalen" Kaffee) an die geöffnete Kasse stattfindet. Das passiert nämlich in der restlichen Zeit, u.a. weil es scheinen kann, als wäre die linke, also Mexico- Kaffeemaschine, geschlossen (insbesondere wenn links keine Tassen standen und v.a. wenn nachmittags diese Maschine schon geputzt wird etc.) Den dritte Verzerrungsfaktor stellt der Ausfall einer Maschine dar, wie es wundersamerweise ausgerechnet am ersten Tag mit der Mexico-Kaffeemaschine der Fall war. Würden alle diese Zeiten mit Verzerrungen mitgezählt, so ergäbe sich - was wenig wundert - ein Verhältnis von 54% Mexico zu 46% normalem Kaffee. Schliesst man die Ausfallzeiten einer Maschine aus, so ist das Verhältnis 57%:43%, nimmt man die Tage 10.-15.11. (nur "Test-Cafeteria" offen) ist es 61%:39%, beschränkt man es auf die Zeit von 11-14 Uhr (fast garantiert beide Kassen offen) ergibt sich das Verhältnis von 72%:28%.

Aber auch in dieses Verhältnis sind noch einige Verzerrungen eingegangen: in den ersten Tagen war der Mexico Kaffee zu niedrig dosiert, so dass wohl mancheR sich auch in den folgenden Tagen dachte, dass sich dies nicht geändert hätte, obwohl es noch in der ersten Woche richtig eingestellt wurde. Zudem war die Infoarbeit problematisch durchzuführen, denn die grünen Tischaufsteller wurden (mindestens anfangs) abends vom Tisch gewischt, obwohl sie hätten stehenbleiben sollen. Nun aber zum grössten Hammer: als am Fr., 19.11. und am Mo., 22.11. in der Zeit, in der beide Kassen offen waren, wurden manchen von denjenigen, die links den Mexico-Kaffee zogen und bezahlen wollten, nur 1,20 abgezogen. Sie protestierten, weil doch klar war, dass Mexico-Kaffee in der Tasse war, wollten den fehlenden Groschen nachbezahlen - und durften nicht. Bisher weiss niemand, an welchen Tagen das noch und wie oft dies vorgekommen ist.

Es ist aber auch allein schon merkwürdig genug, dass diejenigen, die den Mexico-Kaffee wollen, die Beweislast tragen. In allen Umfragen, Unterschriftenaktionen, Fachschaftsstellungnahmen, im Beschluss der Uni-VV war stets eine riesige Mehrheit für den Mexico-Kaffee. Das Argument gegen eine Gesamtumstellung lautete von Seiten des Studentenwerkes immer, man könne es den Studierenden nicht zumuten, 10 Pf. mehr zu kassieren (wiewohl es niemandem ein schlechtes Gewissen bereitete, bei der Umstellung auf Geschirr die Möglichkeit zu streichen, den Kaffee mit dem eigenen Becher zu holen, was für die Betroffenen eine Preiserhöhung von 50 Pf. bedeutete). Nun sollte man meinen, dass das Studentenwerk mit dem Versuch belegen wolle, dass es derartige Leute in nennenswertem Umfang gibt. Dies aber kann nicht belegt werde, wenn diese nicht äussern müssen, dass sie nur 1,20 bezahlen wollen, sondern wenn davon ausgegangen wird, dass "normaler" Kaffee in der Tasse ist, falls an der Kasse keine Angabe gemacht wird. Damit kann nämlich nur belegt werden, wie viele KaffeekäuferInnen sich nicht ausreichend dagegen wehrten, dass ihnen nur 1,20 DM abgezogen wird. Selbst nachdem das Problem angemahnt wurde, das in dieser Praxis liegt, war man nicht bereit, für die letzten 4 Tage das Verfahren umzuändern: bei Nichtäusserung von "Mexico-Kaffee" auszugehen und 1,30 DM abzuziehen - sozusagen als Gegenprobe auf die Praxis der letzten 10-12 Tage.

Wieder einmal scheint damit das Studentenwerk die Beweislast von sich auf die VerfechterInnen des Mexico-Kaffees abgewälzt zu haben, es könnte aber sein, dass dieser Sieg sich als Phyrussieg erweist: die Aussagefähigkeit des "Testes" wird dadurch entscheidend verändert: Er kann gar nicht mehr belegen, dass sich jemand gegen den teureren, gerechter gehandelten Mexico-Kaffee ausgesprochen hat (weil man das überhaupt nicht tun musste), er belegt lediglich, wie viele sich für ihn entschieden und immer wieder geäussert haben. Und da sind die (unter den fairsten Bedingungen) 72% als überwältigend positives Ergebnis zu würdigen. Zumal zu dieser Zahl eigentlich noch die zu rechnen sind, die sich etwas zu spät äusserten, oder den zu geringen Abzug nicht bemerkten, weil sie mehere Teile kauften und deren Entscheidung deswegen nicht als solche registriert wurde.

Am 2.12. wird der Verwaltungsrat des Stud.Werkes anhand der dann vorligenden Zahlen für 2.-28.11. seine Entscheidung fällen - man sollte annehmen dürfen, dass er darin der grossen Mehrheit von KaffeetrinkerInnen, die ausdrücklich hinter dem Mexico- Kaffee stehen, Rechnug trägt.

ar


Hallo "LehrerIn 2000"! Wo bist Du ?

Okay eigentlich gibt es Dich noch gar nicht. Du wirst ja erst noch geformt. Aber anscheinend hat Dich unser baden-württembergisches Bildungssystem schon soweit überzeugt ,dass Du es nicht für nötig hältst auf einer LehramtskandidatInnen - Vollversammlung zu erscheinen.

Aber warum auch? Bei diesen genial durchdachten Studienplänen für angehende LehrerInnen der gymnasialen Oberstufe ist es ja nicht nötig sich zu treffen. Nein! Es könnten ja vielleicht noch schaden, und am Ende wird diese tolle , berufsorientierte Ausbildung etwa noch in Frage gestellt?! Bloss nicht! wir zukünftigen LehrerInnen können uns unterordnen Wir wissen heute schon, was wir unseren SchülerInnen morgen beizubringen haben: "Ordne Dich ein!"; "Lehne Dich nicht gegen Ungerechtes auf!"; "Halt die Klappe und gehe Deinen Weg für Dich ganz alleine!".........

... also jetzt mal Ironie beiseite. Wo warst DU? Wir haben uns am DO, den 11.11.93 um 18 h Uhr in der neuen Uni getroffen und uns mal aufklären lassen wie es um den Beruf LehrerIn steht. Von 3000 Lehramts- kandidatInnen in Heidelberg (10% aller Studierenden, Tendenz steigend ) waren ca. 20 Leute erschienen. Das ist ganz schön peinlich! Naja,vielleicht wussten viele von euch nicht einmal etwas von der Vollversammlung, hatten keine Zeit oder sonst eine gute Ausrede. Aber alle die, die davon gewusst haben und nicht gekommen sind muss ich fragen: WARUM NICHT??? Hast Du etwa schon gewusst, dass zur Zeit in Baden- Württemberg geplant wird (bzw. geplant werden muss- auf Druck der entwickelteren Bundesländer ) den Anteil des pädagogischen Begleitstudiums von 4 auf 8 Semesterwochenstunden zu erhöhen (was ja an sich nicht schlecht ist), ohne irgendwelche Massnahmen zu ergreifen? D.h. für Heidelberg pro Semester werden zukünftig 300 StudentInnen mehr ins Institut der EWS laufen, um zum Staatsexamen zugelassen werden zu dürfen, aber dafür keine Extra-Veranstaltungen, Extra-Dozenten geschweige den Extra-Mark bereitgestellt werden!

Hast Du schon gewusst, dass nach b.-w. Gesetz Praktika von StudentInnen an Schulen unerwünscht sind Hast Du schon etwas über die PH-Integration oder über die "Empfehlungen der Strukturkommission Lehrerbildung 2000" gehört? Geh ruhig Deinen Weg alleine weiter......

Ich denke mir wir sollten zumindest versuchen etwas zu ändern,vielleicht (wahrscheinlich sogar) nicht mehr für unsere Ausbildung aber für die Ausbildung der zukünftigen Lehrer in Baden-Würtemberg . Wenn Du ähnlich denkst, hör Dich mal in deinem Studiengang um. Es xwird Dir bestimmt nicht schwerfallen, Sachen zu finden, die ganz konkret falsch laufen. Nach der Veranstaltung haben sich einige Leute bereiterklärt, sich zu treffen, um einmal zu überlegen, ob an ihrem Institut etwas zu verbessern ist und welche Chancen bestehen, gegen eventülle Missstände anzugehen.

Also hör Dich um, ob eine entsprechende Gruppe an Deiner Fakultät existiert oder organisier doch selbst mal völlig unbürokratisch ein unverbindliches Treffen aller angehenden Lehrer. Die einzelnen Gruppen wollen zukünftig Kontakt untereinander halten und sich mal wieder zu einer L.A.-VV zusammenfinden. Also ich träume immer noch, dass im Jahr 2000 die Schule wieder so interessant wird, dass sowohl Schülerinnen als auch LehrerInnen gerne hingehen. Deswegen sollte man/frau zumindest während des Studiums zeigen, dass LehrerIn-sein nicht nur ein ganz normaler Job ist.

Moral: Mach die Klappe auf und tu etwas! In diesem Sinne: bis zur nächsten L.A.VV Tschüss

P.P.


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